Gemeinde Altenriet

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Personalauswahl

Grundsätzlich können Sie sich unter den Bewerbern und Bewerberinnen die Person aussuchen, die Ihnen am geeignetsten erscheint.

Beachten sollten Sie:

  • Bei der Besch√§ftigung ausl√§ndischer Mitarbeiter m√ľssen bestimmte Regelungen eingehalten werden.
  • Kinder bis 14 Jahre d√ľrfen nicht besch√§ftigt werden. F√ľr den Abschluss eines Arbeitsvertrags mit einem Jugendlichen muss die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters vorliegen.

Immer mehr Bewerberinnen und Bewerber gehen dazu √ľber, vorab telefonisch anzufragen, ob sie dem Anforderungsprofil √ľberhaupt entsprechen. Dies hat f√ľr Sie den Vorteil, dass Sie eine telefonische Vorauswahl treffen k√∂nnen und nur potenziell geeignete Personen bitten, Ihnen die Bewerbungsunterlagen zuzusenden.

Hinweis: Hinsichtlich einer R√ľcksendepflicht von Bewerbungsunterlagen muss unterschieden werden, ob Sie als Arbeitgeber in einer Stellenausschreibung zu einer Bewerbung aufgefordert haben oder ob die Bewerbung unverlangt √ľbersandt wurde. Eine unverlangt eingesandte Bewerbung m√ľssen Sie nur zur√ľckschicken, falls ein Freiumschlag beigelegt wurde. Bei einer Bewerbung aufgrund einer Stellenanzeige m√ľssen Sie nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens die Unterlagen vollst√§ndig auf Ihre Kosten zur√ľckschicken.

Hilfreich ist, sich einen Kriterienkatalog f√ľr diese Telefonate zu erstellen. Dieser k√∂nnte so aussehen:

  • fachliche Voraussetzungen:
    • Ausbildung
    • Berufserfahrung (Bereich, Umfang)
    • momentane Aufgaben
  • fach√ľbergreifende F√§higkeiten, wie beispielsweise:
    • sprachliche Ausdrucksf√§higkeit
    • gute Umgangsform
    • freundliches, sympathisches, offenes Wesen
    • Eigeninitiative (stellt weiterf√ľhrende Fragen)
    • Selbstsicherheit/Selbstvertrauen (spricht ruhig, sicher und strukturiert)
  • gegebenenfalls den fr√ľhestm√∂glichen/gew√ľnschten Eintrittstermin

F√ľr das Gespr√§ch sollten Sie sich Zeit nehmen. F√§llt das Gespr√§ch positiv aus, bitten Sie die Bewerberin oder den Bewerber die Bewerbungsunterlagen zuzusenden oder vereinbaren gleich einen Termin zum Vorstellungsgespr√§ch.

Sie k√∂nnen die Bewerber in einem Einzelgespr√§ch oder im Rahmen eines Assessment-Centers kennenlernen. Gro√üe Unternehmen f√ľhren mehrere Bewerbungsrunden durch, das hei√üt, die Favoriten der ersten Runde werden noch einmal eingeladen. Im ersten Gespr√§ch sind meist der Personalverantwortliche und zumindest eine Person aus der Abteilung, in der die Stelle besetzt werden soll, anwesend. In der zweiten Runde kommen dann in der Regel die zuk√ľnftigen Vorgesetzen dazu.

Das Vorstellungsgespräch kann folgendermaßen ablaufen:

  • Begr√ľ√üung
  • kurze erste Vorstellungsrunde
    (Name und Position der anwesenden Personen)
  • der Bewerber bzw. die Bewerberin stellt sich vor
    (z.B. Informationen √ľber Ausbildung und Berufsweg, zu Bewerbung und Zeugnissen)
  • Vorstellung des Unternehmens und der ausgeschriebenen Stelle
  • Fragen an den Bewerber oder die Bewerberin
  • Fragen des Bewerbers bzw. der Bewerberin
  • Informationen zum Arbeitsverh√§ltnis und zum Arbeitsvertrag
    (z.B. Verg√ľtung, Arbeitszeiten, Probezeit)
  • Mitteilung des Entscheidungstermins
  • gegebenenfalls Besichtigung des Arbeitsplatzes

W√§hrend des Vorstellungsgespr√§ches k√∂nnen Sie alle f√ľr Sie entscheidenden Fragen stellen. Der Bewerber oder die Bewerberin muss nur die zul√§ssigen Fragen wahrheitsgem√§√ü beantworten. Fragen sind nur zul√§ssig, soweit deren Beantwortung f√ľr die angestrebte T√§tigkeit von Bedeutung ist und ein berechtigtes Interesse an der Frage besteht. Dies ist im jeweiligen Einzelfall zu pr√ľfen. Zul√§ssig sind beispielsweise Fragen

  • zum beruflichen Werdegang,
  • zu Sprachkenntnissen und absolvierten Lehrg√§ngen,
  • zum Vorliegen und der Dauer einer Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis,
  • zu anh√§ngigen Ermittlungs- oder Strafverfahren, sofern es sich um einschl√§gige Straftaten handelt und
  • zu bestehenden nachvertraglichen Wettbewerbsverboten.

Hinweis: Beantwortet ein Bewerber oder eine Bewerberin eine zul√§ssige Frage falsch oder nur unvollst√§ndig und kommt es daraufhin zum Abschluss eines Arbeitsvertrags, k√∂nnen Sie unter bestimmten Voraussetzungen den Arbeitsvertrag wegen arglistiger T√§uschung anfechten oder das Arbeitsverh√§ltnis au√üerordentlich k√ľndigen.

Unzulässig sind beispielsweise Fragen nach

  • der Religions-, Partei- und Gewerkschaftszugeh√∂rigkeit (davon ausgenommen sind sogenannte Tendenzunternehmen, z.B. kirchliche Einrichtungen),
  • der sexuellen Identit√§t,
  • einer bestehenden Schwangerschaft,
  • einer beabsichtigten Eheschlie√üung und
  • der Familienplanung generell.

Hinweis: Auf eine dieser Fragen darf die Bewerberin oder der Bewerber falsch antworten.

Eine Offenbarungspflicht besteht nur ausnahmsweise, wenn die verschwiegenen Umst√§nde der Bewerberin oder dem Bewerber die Erf√ľllung der Arbeitsleistung unm√∂glich machen (z.B. demn√§chst anzutretende Freiheitsstrafe).

Die Kosten, die der Bewerberin oder dem Bewerber durch die Anreise zum Vorstellungsgespr√§ch entstehen, m√ľssen Sie erstatten, wenn Sie zum Vorstellungsgespr√§ch eingeladen haben. Wenn Sie die Kosten nicht √ľbernehmen wollen, m√ľssen Sie darauf bei der Einladung ausdr√ľcklich hinweisen.

Hinweis: In Unternehmen mit mehr als 20 wahlberechtigten Besch√§ftigten muss der Betriebsrat jeder Einstellung vorher zustimmen. Sie m√ľssen dem Betriebsrat die erforderlichen Bewerbungsunterlagen √ľbergeben, ihm √ľber die Personalien der Bewerber und Bewerberinnen Auskunft geben und √ľber die zu besetzende Stelle und den Einstellungstermin informieren.

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Wirtschaftsministerium hat ihn am 31.07.2017 freigegeben.

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72657 Altenriet

Tel. 07127 977649-0
Fax 07127 977649-49

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