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Umbau - Sanierung - Modernisierung

Wollen Sie ein Geb√§ude umbauen, sanieren oder modernisieren? Je nach Umfang und Art der Bauma√ünahmen ben√∂tigen Sie auch daf√ľr eine Genehmigung. Wenn Sie den Umbau eines Geb√§udes planen, sollten Sie sich daher fr√ľhzeitig bei Ihrer Baurechtsbeh√∂rde erkundigen, was zu beachten ist.

Unter Modernisierung werden bauliche Maßnahmen verstanden, die

  • den Gebrauchswert des Wohnraums oder des Wohngeb√§udes nachhaltig erh√∂hen,
  • die allgemeinen Wohnverh√§ltnisse auf Dauer verbessern oder
  • nachhaltig Einsparungen von Energie oder Wasser bewirken.

Auch bei einem Umbau, einer Sanierung oder Modernisierung m√ľssen Sie die √∂ffentlich-rechtlichen Vorschriften (z.B. Brandschutzbestimmungen und Abstandsfl√§chen) beachten.

Energieausweis

Der Energieausweis f√ľr bestehende Geb√§ude hilft Mietern und K√§ufern, vergleichbare Informationen √ľber die energetische Qualit√§t von Geb√§uden zu erlangen. Weitere Informationen √ľber den Energieausweis finden Sie in der Lebenslage "Wohnen".

Tipp: Auf den Seiten Zukunft Altbau,gef√∂rdertdurchdas Umweltministerium, finden Sie Informationen zum Thema "Energieeinsparung", vorallemzur W√§rmed√§mmung, zum Energieausweis und zu den F√∂rdermitteln. N√ľtzliche Tipps, wie Sie im Alltag ohne gro√üen Aufwand Energie sparen k√∂nnen, geben das Energie-Sparb√ľchle und die Brosch√ľre "Energiesparen im Haushalt" des Umweltministeriums.

Erneuerbare Energien

Das Erneuerbare-Energien-W√§rmegesetz des Bundes und das Erneuerbare-W√§rme-Gesetz (EW√§rmeG) in Baden-W√ľrttemberg wurden mit dem Ziel verabschiedet, den Aussto√ü klimasch√§dlicher Treibhausgase zu verringern und begrenzte Energieressourcen (√Ėl, Gas und Kohle) zu schonen.

Die Regelungen des Landes-EW√§rmeG f√ľr bestehende Wohngeb√§ude gelten seit dem 1. Januar 2010.Danach mussten zehn Prozent des Energiebedarfs f√ľr Heizung und Warmwasser durch den Einsatz von erneuerbaren Energien (Biomasse, Sonnenenergie, Erdw√§rme, Bio√∂l und Biogas) gedeckt werden, sofern die Heizungsanlage ausgetauscht wird. Die Neufassung des EW√§rmeG gilt seit 1. Juli 2015. Siesieht eine Nutzungspflicht von 15Prozent erneuerbaren Energien vor. Das Gesetz giltf√ľr Wohn- und Nichtwohngeb√§ude, die vor 2009 errichtet wurden.

Ausnahmen von der Erf√ľllung der Anforderungen gibt es nur, wenn

  • es sich um in ¬ß 2 Absatz 2 aufgez√§hlte Ausnahmen vom Geltungsbereich handelt,
  • allen Erf√ľllungsm√∂glichkeiten √∂ffentlich-rechtliche Vorschriftenentgegenstehen,
  • eine Umsetzung aller Optionen technisch nicht m√∂glich ist,
  • die Nutzungspflicht eine unbillige H√§rte f√ľr die Hauseigent√ľmerin oder den Hauseigent√ľmer darstellt (z.B. wenn sie oder er selbst nicht √ľber gen√ľgend finanzielle Mittel verf√ľgt).

Sie m√ľssen die Anforderungen jedoch nur erf√ľllen, wenn die zentrale Heizungsanlage ausgetauscht wird.Etagenheizungen sind von den Bestimmungen ausgenommen.

Der Einbau von Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, wird auch finanziell gef√∂rdert. Einen √úberblick √ľber m√∂gliche F√∂rderungen finden Sie im Kapitel "Baufinanzierung und F√∂rderungen".

Welche Anforderungen f√ľr die Heizungsanlagen von Neubauten gelten, k√∂nnen Sie im Kapitel "Planung der Heizungsanlage" nachlesen.

Tipp: Das Umweltministerium bietet auf seinen Internetseitenweitere Informationen rund um das EWärmeG an.

Nutzungsänderung

Eine Nutzungs√§nderung steht grunds√§tzlich der Errichtung eines Geb√§udes gleich: Beispielsweise kann es baugenehmigungspflichtig sein, wenn Sie eine Wohnung als B√ľro oder einen Speicher als Wohnraum nutzen. Eine Nutzungs√§nderung kann beispielsweise zur Folge haben, dass Sie mehr Stellpl√§tze zur Verf√ľgung stellen m√ľssen.

In bestimmten F√§llen ist eine Nutzungs√§nderung verfahrensfrei. Gegebenenfalls m√ľssen Sie jedoch ein Baugenehmigungsverfahren (vereinfachtes oder umfassendes Baugenehmigungsverfahren) oder ein Kenntnisgabeverfahren durchf√ľhren.

Aufteilung eines Wohnhauses - Begr√ľndung von Wohnungseigentum

M√∂chten Sie die Wohnungen Ihres Mehrfamilienhauses einzeln ver√§u√üern oder eine Wohnung auf Ihr Kind √ľbertragen, ben√∂tigen Sie unter anderem eine Abgeschlossenheitsbescheinigung und einen Aufteilungsplan. Diese ben√∂tigen Sie bei Ihrer Erkl√§rung gegen√ľber dem Grundbuchamt, dass das Eigentum an dem Grundst√ľck aufgeteilt und an den einzelnen Wohnungen Wohnungseigentum begr√ľndet wird. Mit der Anlegung der sogenannten "Wohnungsgrundb√ľcher" wird die Teilung erst wirksam.

Verfahren:

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zust√§ndigen Stellen. Das Umweltministerium, das Justizministerium und das Ministerium f√ľr Verkehr und Infrastruktur haben ihn am 28.08.2015 freigegeben.

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Tel. 07127 977649-0
Fax 07127 977649-49

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