Gemeinde Altenriet

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Hilfeplan aufstellen

Unabhängig davon, welche Form der Hilfe zur Erziehung Sie beim Jugendamt beantragen, der erste Schritt ist, gemeinsam mit allen Beteiligten einen Hilfeplan zu erstellen.

Im Hilfeplan sind die Eckpunkte der Hilfe festgelegt:

  • Bedarf
    • Fakten aus Ihrer Familie (Erziehungssituation, wirtschaftliche Verh√§ltnisse, Versorgung des Kindes, k√∂rperlicher und seelischer Zustand und √Ąhnliches)
    • Falls Sie schon andere Hilfsma√ünahmen in Anspruch genommen haben: Welche waren das? Warum war die Hilfe nicht erfolgreich?
    • Personalbogen Ihres Kindes (z.B. wer sind die Eltern, Geschwister, Verwandte, Auff√§lligkeiten, Krankheiten, Allergien, Impfungen)
  • Ziel der Hilfsma√ünahmen
    • Was soll sich durch die Hilfe √§ndern?
    • Welche Erwartungen haben die Beteiligten?
  • Art der Hilfe
    • Welche Leistungen werden f√ľr notwendig und geeignet gehalten (z.B. Vollzeitpflege, Erziehungsbeistand, sozialp√§dagogische Familienhilfe)?
    • Handlungsvorschl√§ge f√ľr Eltern, Fachkr√§fte, Pflegepersonen
    • Zeithorizont (Wie lange soll die Hilfe dauern?)
    • notwendige Leistungen (z.B. Pflegegeld, Erstausstattung, Therapiekosten, Fahrtkosten, finanzielle Unterst√ľtzung )

Hinweis: Das Jugendamt muss alle Beteiligten √ľber m√∂gliche Folgen der geplanten Hilfe f√ľr das Kind oder den Jugendlichen aufkl√§ren. Es muss im Hilfeplan auch dokumentieren:

  • die Art und Weise der Zusammenarbeit der Beteiligten und
  • der Umfang der Beratung durch die Pflegepersonen

Generelle Zuständigkeit:

das örtliche Jugendamt

Jugendamt ist,

  • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt

Hinweis: Die Städte Konstanz und Villingen-Schwenningen nehmen die Aufgaben als örtlicher Träger der Jugendhilfe selbst wahr.

Voraussetzungen:

Abhängig vom Einzelfall.

Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Stelle

Unterlagen:

unterschiedlich - je nach Einzelfall

Kl√§ren Sie direkt mit der zust√§ndigen Stelle , welche Unterlagen Sie vorlegen m√ľssen.

Ablauf:

Neben den Eltern und Kindern können an der Erstellung des Hilfeplans beispielsweise auch folgende Personen mitwirken:

  • Verwandte,
  • √Ąrztinnen und √Ąrzte,
  • die Schule des Kindes
  • falls erforderlich ein psychologischer Dienst

Gemeinsam vereinbaren alle Beteiligten die Eckpunkte der geplanten Hilfe. Sie legen regelm√§√üige weitere Treffen der Beteiligten fest. Diese dienen der √úberpr√ľfung des Fortgangs und des Erfolgs der Leistungen. Wenn n√∂tig, kann der Hilfeplan bei diesen Treffen abge√§ndert werden.

Hinweis: Im Hilfeplan ist die bewilligte Hilfe f√ľr eine bestimmte Dauer festgeschrieben. Ben√∂tigen Sie eine l√§nger dauernde Hilfe oder kann die Hilfe schon fr√ľher beendet werden? Dann ist eine Verl√§ngerung oder Verk√ľrzung m√∂glich.

Die Sorgeberechtigten und das Jugendamt unterschreiben den Hilfeplan. Ist als Hilfsma√ünahme Vollzeitpflege vorgesehen, m√ľssen auch die Pflegeeltern unterschreiben. Alle Beteiligten erhalten eine Kopie.

Kosten:

f√ľr die Erstellung des Hilfeplans: keine

Hinweis: F√ľr die im Hilfeplan festgelegten Leistungen k√∂nnen Kosten entstehen.

Rechtsgrundlage:

Zuständige Ansprechpartner und Behörden:

Landratsamt Esslingen
Pulverwiesen 11
73728 Esslingen am Neckar
Telefon: 0711/3902-0
Fax: 0711/3902-1030
lra(@)lra-es.de

Lebenslagen:

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zust√§ndigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausf√ľhrliche Fassung am 19.12.2016 freigegeben.

Kontakt

Gemeinde
Altenriet

Brunnenstraße 5
72657 Altenriet

Tel. 07127 977649-0
Fax 07127 977649-49

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